Grüne Buttermilchsauce – ganz leicht säuerlich, cremig-schlammig, mmhhh, nicht iiiiii. Frische Kräuter, aromatische Gewürze und Kurkuma geben ihr die Farbe und den Geschmack. Sie ist schnell gemacht, sehr leicht bekömmlich und bereitet auch denen ein kulinarisches Vergnügen, die sonst auf kalorienreiche Nudelsaucen als „Dickmacher“ eher verzichten müssen. Serviert wird die grüne Buttermilchsauce mit frischen Gnocchi oder Dinkelnudeln. Sie passt auch perfekt zu gedünstetem Gemüse. Einen vergleichbaren Geschmack, den man in seiner Erinnerung abrufen kann, gibt es nicht. Prickelnd anders! Schlemmen geht eben auch ohne viel Fett und Käse. Das Originalrezept stammt von Petra Skibbe aus ihrem Klassiker Kochbuch „Ayurveda – Die Kunst des Kochens“. Und es ist so gut, dass wir nichts verändert haben.

Wirkung auf die Doshas: wirkt ausgleichend auf alle 3 Doshas. Auch Kapha darf hier mal zuschlagen.

Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten

Zutaten

300 ml reine Buttermilch (am besten selbstgemacht)

300 ml Wasser

2 EL Olivenöl

3 – 4 EL Maisstärke oder Reismehl

6 EL frisch gehackte Kräuter z.B. Koriander, Basilikum, Salbei, Majoran oder Kerbel

1 – 2 TL frisch geriebener Ingwer – Pitta nehmen nur 1 TL

1/2 TL Kurkuma

3/4 TL gemahlener Koriander

1/2 TL Salz

1/2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer oder Pippali Pfeffer für Pitta Typen

1 Prise Muskat

1 – 2 TL Jaggery oder Ahornsirup

3 – 4 EL Sahne

Wer hat ein paar Ringelblumenblüten

Zubereitung

Die Buttermilch in einer Schüssel mit der Maisstärke und dem Wasser verrühren. Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und den Koriander, Kurkuma und den Ingwer darin einige Sekunden anrösten. Dann mit der Buttermilchmischung aufgiessen, alles gut verrühren und leicht köcheln lassen, bis die Sosse eine dickliche Konstistenz erreicht hat. Das gewählte Süssmittel sowie die Sahne dazugeben, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken, und zum Schluss die frisch gehackten Kräuter unterrühren. Ein paar frische Kräuter zur Dekoration verwenden. Heiss servieren und geniessen!

Ein Tipp: wie fast alle indischen Gerichte, schmeckt auch diese Sauce am zweiten Tag noch besser als am ersten. Allerdings muss man beim Aufwärmen daruf achten, dass keine kleinen Klümpchen sichtbar bleiben.

 

 

 

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