In Asien und im Orient gehört Ingwer seit langem zu den meistgeschätzten Heilpflanzen. Ingwer ist eine Staudenpflanze deren Wurzelstock sich weit verzweigt. In ihrer Heimat Asien bezeichnet man die Wurzel auch als „Hand“.

Die ayurvedische Gesundheitslehre setzt Ingwer zum Heilen verschiedener Krankheiten ein, empfiehlt den Gebrauch aber auch schon präventiv in der Küche beim Kochen.

Die moderne Forschung hat inzwischen bestätigt: Ingwer enthält Zingiberen, Curcumen, Sesquiphelandren, Farnesen und eine Flüssigkeit, die aus ätherischen Ölen und Scharfstoffen wie Gingerol besteht. Diese Stoffe wirken antibakteriell, blutdrucksenkend, harntreibend, tumorhemmend, entzündungshemmend, antirheumatisch, antiviral, blutverdünnend und stimulierend für den Herzmuskel. Speziell frischer Ingwer hilft bei Übelkeit (auch bei Reisen), Erbrechen, Blähungen und fiebrigen Erkältungskrankheiten. Um den Jet Lag schneller zu überwinden, kann man ebenfalls Ingwer (kandiert) zu sich nehmen.

Ingwertee: 4 – 5 dünne Scheiben von der Wurzel schneiden, in einem Glas mit heiβem Wasser übergieβen und ca. 10 Minuten ziehen lassen. Mit Limettensaft, Zitronengras und etwas Honig abschmecken.

Ingwer -Apfel – Roibuschtee: eine Kanne Roibuschtee kochen und ziehen lassen. 2/3 Roibuschtee, 1/3 Apfelsaft, 4 – 5 feine Ingwerscheiben in einem Topf aufkochen lassen und etwa 5 Minuten ziehen lassen. Fruchtig scharfe Winter-Mischung!

Frisch geriebener Ingwer gibt allen würzigen Gerichten wie Currys, winterlichen Eintöpfen und Suppen eine wärmende Schärfe. Vor allem im Winter.

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